Kunst hält uns in Bewegung

Die Künste gehören wesentlich zu unserer demokratischen Gesellschaft. Sie stellen ein schier unerschöpfliches Reservoir für Erneuerungen und Veränderung bereit, indem sie alldem eine Sprache verleihen, was in der Kultur des Alltags meist nicht zu Wort kommt. Deshalb ist Kunst- und Kulturförderung eine öffentliche Aufgabe.
Es liegt in unser aller Interesse, dass Kulturschaffende frei arbeiten können, dass sie von ihrem Beruf leben können und dass die vielseitigen Anliegen an Kunst und Kultur ausgewogen berücksichtigt werden.

Thomas Forrer
Grüne
Erlenbach – Wahlkreis X, Meilen

Ohne Kultur keine Gesellschaft!

Die Essenz einer Gesellschaft widerspiegelt sich in ihrer Kultur. Eine Gesellschaft ohne Kultur hat folglich kein Fundament. Umso wichtiger ist die Unterstützung verschiedenster Kulturangebote im Kanton Zürich und darüber hinaus. Das vielfältige Kulturleben stellt eine Bereicherung für das urbane Umfeld dar und dient als wirtschaftlicher und touristischer Standortfaktor. Kulturinstitutionen sollten jedoch nicht rein vom Staat getragen werden, dieser sollte eine Basis bieten können und so unsere Gesellschaft lebendig halten.
Im Hinblick auf bevorstehende Kürzungen der kantonalen Kulturförderung ist es zwingend, dass der Kantonsrat über viele kulturaffine Mitglieder verfügt. Nur so bleibt der Kanton Zürich der kulturelle Mittelpunkt der Schweiz.

Raphael Perroulaz
FDP
Stadt Winterthur

Für eine gerechtere Verteilung der kantonalen Kulturgelder

Über CHF 80’000’000.- pro Jahr fürs Opernhaus Zürich sind eine Frechheit. Während die Spitzenkultur über 80% der kantonalen Kulturbeiträge verschlingt, gehen kleinere Veranstalter leer aus.
Der Kanton Zürich gibt pro Kopf und Jahr CHF 316 für Kultur aus. Eine gerechtere Verteilung der kantonalen Kulturgelder ist zwingend nötig, damit auch jeder gemäss seinen Interessen davon profitieren kann.

Dr. Stefan Locher
SVP
Zürich, Wahlkreis 3

Kultur ist mehr als nur Unterhaltung

Kultur fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Austausch von Gedanken und Gefühlen. Kulturförderung sollte m. E. zwei grundlegende Zielsetzungen erfüllen: Einerseits alle Interessierten soweit wie möglich am kulturellen Angebot teilhaben zu lassen, andererseits die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass professionelle Kulturschaffende mit ihrer Tätigkeit ihr Auskommen bestreiten können. Dabei sollte der Tatsache Rechnung getragen werden, dass viele Kulturschaffende der Freien Szene angehören und daher kein fixes Einkommen haben. Die Bedeutung von Projektbeiträgen für eine vielfältige Kulturszene ist somit nicht zu unterschätzen.

Lucia Angela Cavegn
Grünliberale Partei der Stadt Winterthur
Stadt Winterthur

Wir alle sind Kultur

Als Ethnologin und ausgebildete Bildredaktorin interessiere ich mich für Kunst und Kultur. Sie stiften Identität, erhöhen die Lebensqualität und zeigen, wie es uns als Gesellschaft geht. Deshalb setze ich mich für eine starke und breite Kulturförderung im Kanton Zürich ein.

Salomé Weber
SP
Stadt Zürich, Kreis 6 + 10

Kulturarbeit ist auch Freiwilligenarbeit

Wenn die Kürzungen wie angedroht durchgeführt werden, trifft dies die Kultur generell. Im speziellen sind davon diejenigen Kulturhäuser und -Orte betroffen, die Kultur in ehrenamtlicher Arbeit veranstalten. Ohne die eh bereits kleinen Subventionen durch Kanton und Gemeinden wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr möglich sein, die infrastrukturellen Kosten und die Gagen zu finanzieren. Davon betroffen sind sowohl Veranstaltende der Kleinkunstszene, grössere Kulturhäuser, Veranstaltende klassischer Konzerte, lokale Theater- und Chorproduktionen als auch lokale Aufführungen wie z.B. desTheaters Kanton Zürich. Kultur verbindet Menschen, sie verbreitet Freude und Tiefgang. Sie ist interkulturell, differenziert und divers. Ohne Kultur verarmt Seele und Gesicht unserer Gesellschaft. Sie ist unverzichtbar.

Bigi Obrist
Alternative Wetzikon (AL Liste 8)
Wetzikon / Hinwil

Den Zugang zur Kultur auch dezentral fördern

Der Zugang zur Kultur für Alle ist ein Kernanliegen der Alternativen Liste. Nicht nur in den grossen Städten, sondern auch in den Agglomerationsgemeinenden soll ein hochstehendes kulturelles Angebot bestehen und kulturelle Aktivitäten gefördert werden. Heute spart der Kanton Zürich bei den Kulturausgaben und setzt die vorhandenen Mittel hauptsächlich für sogenannten „Leuchttürme“ wie das Opernhaus in Zürich (80 Mio. von 160 Mio. Gesamtaufwand) ein.
Mit meiner Partei, der AL, setze ich mich für eine dezentrale Kulturförderung ein, welche auch neue Ausdrucksformen berücksichtigt, wie beispielsweise die Game-Kultur. Der Kulturvermittlung und dem Zugang von Kindern und Jugendlichen zu kulturellen Angeboten soll grössere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Förderungen von Filmen und audiovisuellen Werken sollen die notwendigen zusätzliche Mittel zugeführt werden, welche Zürich als Hauptstandort der Filmproduktion in der Schweiz verdient.

Mischa Schiwow
Alternative Liste
Dielsdorf

Kulturvielfalt bedeutet Lebensqualität

Albert Schweitzer hat gesagt „Kultur ist das Ergebnis optimistisch-ethischer Weltanschauung“. Das gefällt mir gut. Kultur beinhaltet nämlich nicht nur Musik, Literatur und Kunst, sondern vieles mehr und ist auch Ausdruck davon, wie wir miteinander umgehen. Wenn wir zusammen musizieren oder ein Theater besuchen, so macht das Freude und hält uns als Gemeinschaft zusammen. Ein gutes Buch oder eine schöne Statue erfreut und führt vielleicht dazu, dass wir Altbewährtes neu entdecken. Kultur und Kulturförderung sind also wichtig.

Bettina Balmer
FDP
Stadt Zürich, Kreis 7 und 8

Digitale Kunst und Kultur

Die digitale Welt schafft neue Formen der Kunst und der Kultur. Vielfach als eine Nische aberkannt, werden auf diesem Weg Kunstwerke erschaffen, welche kaum vorstellbar sind und die Grenze zwischen #RealOderDigital immer mehr verschwinden lassen.

Für die Förderung dieser neuen Art von Kunst und Kultur setze ich mich ein!

Adrian Wegmann
SVP
Oberrieden, Bezirk Horgen

Kultur im Alltag

Wir leben und erleben alle tagtäglich auf die eine oder andere Weise Kultur: Gute Musik am Morgen versüsst uns den Start in den Tag, ein gutes Buch auf dem Weg zur Arbeit regt uns zum Nachdenken an, ein schönes Design lässt uns inne halten. Esskultur macht das Mittagessen zu was besonderem, an einer Vernissage und bei einem Glas Wein am Feierabend lassen wir uns inspirieren. Ein aussergewöhnliches Theater am Abend wühlt auf, macht Freude, regt unsere Träume an.
Da wir alle verschieden sind, erleben wir unsere tägliche Kultur divers. Darum braucht es ein breites und vielfältiges Kulturangebot in diesem Kanton. In Kultur zu investieren heisst, in einen lebendigen Kanton Zürich zu investieren.

Andreas Daurù
SP
Winterthur Stadt