Kultur gehört zu einer vielfältigen Gesellschaft. Kultur verbindet uns, die Gesellschaft.
Ich setzte mich für gute Rahmenbedingungen für die Kultur ein. Damit sich die Kultur weiterhin bereichernd in unser Leben einfügt.
Testimonial Category: Wahlen 2019
Kultur, ein Urbedürfnis
Wo beginnt Kultur und wo endet sie beim einzelnen von uns? Der Start: Ist es der erste Herzschlag des Embryos, der an das sanfte „Gagang“ aus Dirty Dancing erinnert? Das Ende: Geht es bis zum letzten Glockenschlag der Abdankung von uns? Kunst und Kultur ist ein Urbedürfnis von uns allen, mag unsere Herkunft auch noch so unterschiedlich sein, ob Oper, Sprechgesang, Jazz oder ein lüpfiger Jodel. Das Bedürfnis nach Rhythmus und Melodie steckt in jedem von uns, genauso wie Bilder, Fotos und Videos auf uns einwirken und uns berühren. Es bringt uns zum nachdenken. Kunst und Kultur zu schaffen und davon zu leben ist schwer, insbesondere auch, da wir alle unterschiedliche Geschmäcker haben. Aus diesem Grund ist eine Förderung unabdingbar, damit unser Geist nicht verkümmert und unser Horizont erweitert wird.
Kultur ist wie Luft zum Atmen – und ist wie die Luft nicht kommerzialisierbar
Die Kultur braucht verlässliche Partner. Deshalb muss die Kulturförderung des Kantons verbindlich geregelt werden.
Gute Rahmenbedingungen für die Kultur
Die Politik hat im Bereich Kulturförderung eine wichtige Aufgabe: sie hat für gute Rahmenbedingungen für die Kultur zu sorgen. So dass im Kanton Zürich ein vielfältiges und kreatives Kulturleben entstehen kann. Dafür setze ich mich als Kantonsrätin ein.
Soziale Sicherheit für Kulturschaffende
Die kulturelle Vielfalt der Schweiz sollte sich in den Medien und Kulturinstitutionen widerspiegeln. Alle Menschen sollen Zugang zu Kultur und Kunst haben, sich frei ausdrücken und entfalten können. Dies soll der Staat fördern, indem er kulturelle Institutionen – und zwar nicht nur die grossen, etablierten – unterstützt. Damit Kulturschaffende in Freiheit arbeiten können, fordere ich für sie gute Rahmenbedingungen und eine soziale Absicherung.
Kultur lässt keinen kalt!
Kultur schafft Freude und Freunde, regt an, macht nachdenklich, provoziert – Kultur lässt keinen kalt. Sie ist Ausdruck einer Gesellschaft, einer Gemeinschaft oder eines Einzelnen; in ihrer ganzen Fülle und Diversität. Darum braucht unser Kanton eine breite und vielfältige Kulturförderung.
Wir brauchen Kultur, weil wir Menschen sind
Der Mensch atmet. Die Gesellschaft „schafft“. Gemeinsam schaffen wir. Jede Gesellschaft erbringt kulturelle Leistungen, einige unter den widrigsten Umständen. Eine lebendige Kulturlandschaft braucht jedoch Pflege, in Form von Räumen, Zeit und Geld. Was sie uns schenkt, ist unbezahlbar. Lebensfreude, Entwicklung, Zugehörigkeit.
In der Vergangenheit wurde die Kultur (verkürzt meine ich jetzt die Kulturschaffenden und Kulturbetriebe) immer mehr belächelt, in die Nice to have-Ecke gestellt; Kultur muss man sich halt leisten können und hat, wenn das Budget knapp ist, hinten anzustehen. Ich möchte, dass Kultur als das anerkannt ist, was sie ist. Ausdruck von Leben. Sinn und Frieden stiftend. Verständnis fördernd und verbindend. Politisch könnte dies heissen, es sind Kulturräume zu schaffen (klassische und alternative), Menschen inkl. Betriebe zu unterstützen, und Musik/Literatur/Kunst etc. in der Schule nicht ein Schattendasein fristen zu lassen.
Wie langweilig
Wie langweilig wäre das Leben ohne Musik, Bücher, Witze, Theater, etc.
Ich setze mich für Freiräume ein, in denen Kunst & Kultur entstehen kann.
Wir brauchen mehr Künstler
Stellen Sie sich vor, Mona Lisa wäre im Wald vergraben. Ist die Mona Lisa ein Kunstwerk? Der Betrachter oder Hörer ist als Medium Teil des Kunstwerks. Der Künstler überlässt uns sein Werk zur Interpretation, er stiftet uns zum Denken und letztlich zur Reflexion an. Der zur Wahrheit verpflichtete Journalist hingegen suggeriert mit seinem Werk Objektivität, serviert uns aber subjektive «Facts».
Im vergangen Sommer habe ich im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit in der Kultur- und Bildungskommission der FDP am Kultur-Positionspapier gearbeitet. Wichtig war uns Kommissionsmitgliedern, dass nicht nur das Opernhaus und die Tonhalle unterstützungswürdig sind, sondern auch Anschubfinanzierungen und Defizitgarantien geleistet sowie unkompliziert Raum durch Kanton und Gemeinden den Kunstschaffenden zur Verfügung gestellt werden.
Positionspapier: https://bit.ly/2DvnM1M
Kultur, der Spiegel der Gesellschaft
Kultur schafft Räume, in denen Menschen zusammen kommen und sich austauschen können, die sich sonst nie begegnet wären. Es ist ganz klar Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass diese Räume gute Rahmenbedingungen und eine solide finanzielle Grundlage erhalten. Nicht nur in den urbanen Zentren sondern über den ganzen Kanton verteilt.
Die Finanzierung der Kulturförderung ab 2022 ist aber nicht gesichert. Die Alternative Liste setzt sich dafür ein, dass eine dezentrale, vielfältige und zugängliche Kultur auch in Zukunft finanziert wird.