Kunst und Kultur tragen wesentlich zum Selbstverständnis, zum sozialen Zusammenhalt, zum friedlichen Zusammenleben, zur Vielfalt und zur kritischen Auseinandersetzung in und mit der Gesellschaft bei. Deshalb braucht es öffentliche Kulturförderung.
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Man hat sie oder hat sie nicht!
Über Kultur lässt sich bekanntlich nicht streiten – über Unkultur ebenfalls nicht! Kultur braucht Hingabe, Engagement, Freiraum und ja: auch Geld. Unsere Gesellschaft soll sich Kultur etwas kosten lassen, ohne daraus Ansprüche an die Kultur abzuleiten. Ob das Resultat Kultur oder allenfalls Unkultur ist, muss jede Gesellschaft immer wieder neu debattieren.
Das muss Kultur aushalten!
Kultur prägt eine Gesellschaft
Jede Gesellschaft benötigt ihre eigene Kultur. Diese Identifikation ist wichtig. Gute oder weniger gute Kultur ist eine reine Wahrnehmung bzw. Empfindung. Die Vielfältigkeit ist mir wichtig – speziell wenn es von jungen Menschen ausgeht.
Kultur – eine Chance für Arbeit 4.0
Kultur ist wichtig, weil sie uns Menschen ein Reflexions- und Innovationsinstrument bietet, um über die Entwicklung der Gesellschaft und die Teilhabe aller nachzudenken. Keine Überraschung, dass gemäss verschiedenen Quellen Kultur ein Wachstumsbereich ist für Arbeitsplätze der Zukunft.
Kultur als Kernaufgabe des Gemeinwesens
Kultur ist der Nährboden, auf dem eine Gesellschaft gedeiht – Kulturförderung ist darum eine Kernaufgabe des Gemeinwesens, wie Bildung oder Sicherheit. Das gilt nicht nur für die Leuchttürme wie Opernhaus und Tonhalle, sondern auch für die Arbeit der freischaffenden Künstler*innen und die kleineren Kulturorte. Es braucht sie alle, denn ihre Arbeit befruchtet sich gegenseitig. Um sie zu unterstützen, braucht es genügend finanzielle Mittel: 2 % der Gesamtausgaben muss uns die Kultur wert sein!
Kultur gehört dazu. Kulturförderung auch.
Kultur ist überall und vielfältig. Entsprechend gibt es viele Kulturbereiche. Zum Beispiel die alltäglichen, die sich als Wohn-, Ess- und Gesprächskultur präsentieren. Und die nicht alltäglichen, die oft mit Kunst zusammenhängen, wie Theater, Ausstellungen, Performances, Konzerte… Die einen gefallen den einen, andere anderen, viele vielen.
Was allen Bereichen gemeinsam ist: Sie brauchen Förderung – die einen im privaten Raum, andere durch öffentliche Gelder. Damit Kultur überall und vielfältig bleibt.
Dafür setze ich mich ein.
Freiheit, Innovation & Vielfalt
Dafür will ich mich im Kantonsrat einsetzen:
– Freiheit des künstlerischen Schaffens
– Unterstützung innovativer Kulturprojekte
– Förderung der kulturellen Vielfalt
Privat oder Staat?
Dank des Internets können Kulturschaffende heute via Crowdfunding ein Feedback des Kunstmarktes erhalten, bevor das Kunstwerk fertiggestellt ist. Ich wünsche mir, dass die Privaten wieder mehr Verantwortung in Sachen Kulturförderung übernehmen und habe darum ein Crowdfunding-Postulat im Zürcher Kantonsrat eingereicht (http://www.kantonsrat.zh.ch/Dokumente/D8f338824-428a-4037-9d9c-c3bae15f88aa/K18107.pdf#View=Fit).
In vernünftigem Rahmen
Kultur stellt für weite Teile der Bevölkerung ein Bedürfnis dar (Kunsthaus, Schauspielhaus, Rote Fabrik, etc.), und sollte auch entsprechend gefördert werden. Aber in einem vernünftigen Rahmen.
Ich finde es richtig, dass in Zeiten, wo überall gespart werden muss, auch der Kulturbereich nicht verschont wird.
Ein vielfältiges Kulturangebot als Standortvorteil!
Kultur war schon immer ein wichtiger Teil der menschlichen DNA…:
– Für eine ausreichende finanzielle Unterstützung von Zürcher Kulturinstitutionen von Weltruf wie die Oper, das Schauspielhaus, die Gessnerallee oder auch die Zürcher Hochschule der Künste.
– Für ein abwechslungsreiches Kulturangebot in Zürich dank einem realistischen Mix von privater und staatlicher Kulturförderung!
– Für eine nachhaltige Kulturpolitik welche auch Bildungspolitik ist, denn die Kulturinstitutionen haben auch eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und für hochstehende, praxisorientierte Aus- und Weiterbildung.