Unsere Position.

Wir sagen JA zu einer starken Kultur im Kanton Zürich!

Damit der Kanton Zürich auch in Zukunft …

  • # zeitgenössisches und traditionelles Kulturschaffen pflegt und erhält.
  • # Kunst und Kultur sowohl auf dem Land als auch in den Städten fördert.
  • # über ein Kulturleben verfügt, dessen Vielfalt und Strahlkraft Weltklasse ist.
  • # zu den attraktivsten Lebens- und Arbeitsräumen der Schweiz zählt.
  • # ein Ort für Innovation ist.

Wir wehren uns gegen eine Verknappung der Mittel.

Die öffentliche Kulturförderung des Kantons Zürich ist im Umbruch und in der bisherigen Form nur noch bis Ende 2021 gesichert. Grund dafür ist ein kantonsrätlicher Beschluss (5125) aus dem Jahr 2015, der die freien Mittel der Kulturfördergelder – also jene Beiträge, für die keine Spezialgesetze bestehen – aus dem Staatshaushalt strich. Diese stammten seither aus den Reserven des Lotteriefonds. Sie betrugen jährlich 22,7 Millionen Franken und waren befristet bis Ende 2021. Auf den 1. Januar 2021 ist das neue kantonale Lotteriefondsgesetz in Kraft getreten. Mit diesem wurde ein Kulturfonds geschaffen, aus dem ein Teil der öffentlichen Kulturförderung künftig finanziert werden wird.

Auf 2022 und insbesondere auf 2024 werden dem Kulturfonds neue Aufgaben übertragen, die bis anhin anders finanziert worden waren. Das hat zur Folge, dass der bisherigen freien Kulturförderung aus dem Lotteriefondsertrag spätestens ab 2024 weniger Mittel zur Verfügung stehen werden. Nach unseren vorläufigen Berechungen geht es dabei um eine Kürzung von mehr als einem Viertel. Weiterlesen >


Wir fordern ein Zwei-Säulen-Prinzip zur Finanzierung der öffentlichen Kulturförderung.

Kulturförderung gehört ins ordentliche Budget 

Pro Kultur Kanton Zürich ist der Auffassung, dass die öffentliche Kulturförderung aus Staatsmitteln zu bestreiten und dementsprechend im ordentlichen Budget anzusiedeln ist. Die Finanzierungsbasis muss aus Staatsmitteln gebildet werden. Lotteriefondsgelder sind nur subsidiär zu verstehen – die Kulturförderung darf nicht ausschliesslich von Lotteriefondsgeldern abhängig sein.

Erste Säule: Staatsmittel – institutionelle Kulturförderung.

Die erste Säule finanziert sich aus dem ordentlichen Budget aus Staatsmitteln und sichert die institutionelle Kulturförderung. Sie unterscheidet zwischen gesetzlich gebundenen Betriebsbeiträgen (Opernhaus, Theater Kanton Zürich) und einem freien Kredit zur Förderung grosser Institutionen sowie der Kulturprogramme der Gemeinden. Sie gewährt den Kulturbetrieben und den Gemeinden Stabilität und Planungssicherheit.

Zweite Säule: Lotteriefonds – projektbezogene Kulturförderung.

Die zweite Säule wird aus dem Lotteriefonds genährt und sichert die projektbezogene Kulturförderung. Die Projektförderung ermöglicht Flexibilität, Dynamik und Innovation, von der das zeitgenössische Kulturschaffen lebt. Diese Förderung kann je nach vorhandenen Mitteln grösser oder geringer ausfallen, ohne dass dadurch die Existenz von Institutionen gefährdet würde. Allerdings ist zu bedenken, dass sich bei knappen und schwankenden Mitteln die Produktionsbedingungen für die Kulturschaffenden verschlechtern. Professionelles Kulturschaffen ist auf Kontinuität angewiesen. Daher ist auch die zweite Säule möglichst stabil aufzubauen, sei es mit einem angemessenen Anteil der Lotteriefondserträge oder optional mit zusätzlicher Unterstützung aus Staatsmitteln.

Bei «Die Lösung: Das-Zwei-Säulen-Prinzip» weiterlesen >


Unsere finanzpolitischen Forderungen.

Unser Ziel ist die Sicherstellung der Finanzierung der öffentlichen Kulturförderung.

Der Verfassungsauftrag ist einzuhalten und die Kulturförderung auf finanziell solide Beine zu stellen – mit langfristiger Planungssicherheit für alle Beteiligten:
– für die Kulturbetriebe,
– für die festangestellten Kulturschaffenden,
– für das freie Kulturschaffen (freie Szene),
– für die Gemeinden und Städte.

Die Forderungen im Detail finden Sie hier >